Praxis & Medizin

Coronavirus - SARS-CoV-2 - COVID-19

Coronavirus - Wichtiges zur Erkrankung und Vorgehensweise!

Liebe Patientinnen, liebe Patienten!

Die Symptome dieser Erkrankung sind vielfältig und v.a. durch Symptome eines Infektes der oberen Atemwege gekennzeichnet. In schweren Verlaufsformen entwickelt sich auch eine sogenannte Virus-Lungenentzündung mit Luftnot.

Sollten Sie den Verdacht haben, sich mit dem "neuen Coronavirus" angesteckt zu haben, kommen Sie bitte nicht in die Praxis,sondern klären über  unsere Praxis (wir verfügen jetzt auch über die Möglichkeit der Videosprechstunde!) oder die zentrale Telefonnummer 116 117 das weitere Vorgehen ab.

In begründeten Fällen erfolgt dann seitens der kassenärztlichen Vereinigung Hessen oder auch in unserer Praxis die weitere Abklärung (Abstrich...)..

Die Indikationsstellung für eine weitere Abklärung ändert sich aufgrund teils nicht ausreichender Testkapazitäten ebenfalls immer wieder. Unsere Praxis folgt den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes.

Unter Risikogruppe versteht man derzeit folgende Personen (RKI):

Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben:

  • Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken (Immunseneszenz). Da unspezifische Krankheitssymptome wie Fieber die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion sind, können diese im Alter schwächer ausfallen oder fehlen, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen.
  • Auch verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.
  • Bei älteren Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt; wenn mehrere Grunderkrankungen vorliegen (Multimorbidität) dürfte das Risiko höher sein als bei nur einer Grunderkrankung.
  • Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko

 

Bei sonstigen Fragen, kommen Sie gerne auf uns zu!

Ihre Hausarztpraxis Dr. Roth

Diese Webseite verwendet Cookies. So können wir Ihnen das bestmögliche Nutzererlebnis bieten. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.