Praxis & Medizin

Coronavirus - SARS-CoV-2 - COVID-19

Coronavirus - Wichtiges zur Erkrankung und Vorgehensweise!

Liebe Patientinnen, liebe Patienten!

Sollten Sie den Verdacht haben, sich mit dem "neuen Coronavirus" angesteckt zu haben, kommen Sie bitte nicht in die Praxis,sondern klären über die zentrale Telefonnummer 116 117  oder unsere Praxis (wir verfügen jetzt auch über die Möglichkeit der Videosprechstunde!) das weitere Vorgehen ab.

In begründeten Fällen erfolgt dann seitens der kassenärztlichen Vereinigung Hessen / des Gesundheitsamtes die weitere Abklärung (wie z.B. Abstrich...).

Bitte haben Sie Verständis dafür, dass unsere Praxis - leider aufgrund fehlender Schutzausrüstung - keine Abstriche vornehmen kann.

Seitens des Robert-Koch-Institutes wurden Risikogebiete am 27.3. neu definiert:

Internationale Risikogebiete

Ägypten: ganzes Land
Frankreich: Île-de-France und Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
Iran: ganzes Land
Italien: ganzes Land
Österreich: ganzes Land
Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
Spanien: Regionen Madrid, Navarra, La Rioja und Paìs Vasco
Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington, New York und New Jersey

Ebenfalls wurde die Indikation für einen Abstrich auf Corona neu definiert (Quelle RKI):

  • akute respiratorische Symptome jeder Schwere und Kontakt innerhalb von max. 14 Tagen zu einem nachgewiesenen Corona-Patienten
  • klinische / radiologische Hinweise auf eine Viruspneumonie in Zusammenhang mit gehäuften Pneumonien in Pflegeeinrichtung / Krankenhaus
  • klinische / radiologische Hinweise auf eine Viruspneumonie ohne Alternativdiagnose auch ohne Kontakt zu bestätigtem Corona-Fall
  • akute respiratorische Symptome jeder Schwere ohne Kontakt zu bestätigtem Fall aber Tätigkeit in Pflege/Krankenhaus/Arztpraxis oder Zugehörigkeit zur Risikogruppe oder ohne bekantne Risikofaktoren nur bei hinreichender Testkapazität!

Dabei versteht man unter Risikogruppe folgende Personen (RKI)

Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben:

  • Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken (Immunseneszenz). Da unspezifische Krankheitssymptome wie Fieber die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion sind, können diese im Alter schwächer ausfallen oder fehlen, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen.
  • Auch verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.
  • Bei älteren Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt; wenn mehrere Grunderkrankungen vorliegen (Multimorbidität) dürfte das Risiko höher sein als bei nur einer Grunderkrankung.
  • Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko

 

Bei sonstigen Fragen, kommen Sie gerne auf uns zu!

(Informationen zur Hygiene folgen....)

Ihre Hausarztpraxis Dr. Roth

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